„Pax et Bonum“ HERZLICHST WILLKOMMEN - Fünf sind geladen, Zehn sind gekommen. Gieße Wasser zur Suppe, Heiß alle WILLKOMMEN. - *** Alles schweigt, nur die Referenzen sprechen. ***

Neujahr

 


Neujahr

Wie überall auf der Welt werden auch in der Türkei am Silvesterabend merkwürdige Sitten und Bräuche ausgeübt.

Am 31. Dezember, genau um 24.00 Uhr ziehen die Frauen neue, rote Unterhosen an. Das türkische Wort für Unterhose ist “Don” und das Verb “donanmak” heisst “mit Kleidern ausgestattet, geschmückt sein”. Es wird geglaubt, daß man deswegen im neuen Jahr reichlich ausgestattet wird. Ab Mitte Dezember werden in den Schaufenstern und sogar in den großen Supermärkten reichliche rote Unterhosen angeboten. Sie werden öfters zum Spaß als Neujahrgeschenk gekauft.

Zu Hause öffnet man um 24.00 Uhr alle Wasserhähne und man lässt für Reichtum und Segen der Familie das Wasser laufen.

Es wird geglaubt, dass man von der finanziellen Notlage befreit wird, wenn man gleich nach 24.00 Uhr die Türschlösser ab- und aufschließt. Dadurch werden friedliche Tage ins Haus kommen.

Man glaubt, daß man das neue Jahr fröhlich, friedlich und süß verbringt, wenn man genau um Mitternacht Süßigkeiten isst, lacht und fröhlich ist.

Um im neuen Jahr viel reisen zu können, verlassen die Leute ihre Häuser gegen 24.00 Uhr, um kleine Spaziergänge zu machen.

Salz ist ein anderes Symbol. In türkischer Sprache gibt es eine Redewendung “Tadi tuzu yerinde olmak” – Der Geschmack und das Salz von etwas ist am Platze. Das heißt ungefähr so viel wie “Gut schmecken”. Damit das Familienleben zu Hause und Geschäfte am Arbeitsplatz im neuen Jahr gut verlaufen, wird etwas Salz vor der Tür ausgestreut.

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