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Pammakaristos Kirche


Pammakaristos Kirche (Fethiye Camii)

Theotokos Pammakaristos ist die Kirche (Allerseligste Gottesgebärerin) als Moschee Fethiye Camii (Fethiye-Moschee) genannt, die von einer Terrasse aus über das Goldene Horn blickt. Es war eine der berühmtesten byzantinischen Kirche in Istanbul.

Es steht in der Mitte eines Platzes, wo man um sie herumgehen und von allen Seiten betrachten kann, was es bei anderen Kirchen der Stadt kaum möglich ist. An den südlichen und östlichen Seiten zeigt uns die charakteristische ornamentale Verwendung des Ziegels.  Die Marmorgesimse mit ihren schönen, eigentümlichen Inschriften sind nennenswert, wie die Vielfallt der Kuppeln auf hoher Trommel mit wellenförmig geschwungenem Kuppelrand, was es den lebendigen und leichten Eindruck des Baus bestimmt.

Dieser Bau besteht aus dem Kirchenraum samt Narthex, sowie einer kleinen Kapelle an der Südseite, Perambulatorium an der Nordseite. Bei der Umwandlung der Kirche in einer Moschee im Jahre 1591 wurden alle Raumteile erheblichen Veränderungen unterworfen.

Die Hauptkirche ist 12. Jahrhundert durch einen sonst nicht hervorgetretenen Johannes Kommenos, einem Mitglied der königlichen Familie und dessen Gemahlin Anna Doukina errichtet worden ist.

Viele Historiker und Archäologen glauben jedoch, daß die ursprüngliche Konstruktion älter war und schreiben sie Michael VII. Dukas zu und das ursprüngliche Gebäude im 8. Jahrhundert errichtet wurde.

Die Kirche wurde 1315 zu Ehren des Generals des Kaiser Andronikos II.Palaiologos, Michael Tarchaniotes Glabas von seiner Frau Martha Glabas erneuert, die auch das reich mit Mosaiken und Fresken ausgestaltete Parekklesion (vermutlich als Grabkapelle) stiftete, das an der Südseite der Kirche hinzugefügt wurde.

Bei der Umwandlung der Kirche, höchstwahrscheinlich um mehr Raum im Inneren zu schaffen,  werden Innenwände und die Bögen des Ambulatoriums  entfernt und ein Mihrab dazu gebaut.

Wie auch die Mosaiken der Kuppel stets sichtbar geblieben waren, so ist Ihre Wirkung nach der Reinigung doch kräftiger geworden. Dargestellt ist Christus als Pantakrator (Herrscher Alls) umgeben von zwölf Propheten. Die Apsis zeigt Christus als Hyperagathos, den Übergütigen, zusammen mit der Jungfrau und Johannes der Täufer. An anderen Stellen sind Engel und Heilige voller Gestalt dargestellt. Von den Mosaiken, die Szenen aus dem Heilgeschehen darstellten, ist nur eine Taufe Christi geblieben. Die Mosaiken stellen dar, eine unschätzbare Erweiterung des uns überblick baren Bestandes an byzantinischen Werken aus der Blütezeit des frühen 14.Jahrhunderts dar.

Die Pammakaristos-Kirche war nach der Eroberung in den Händen der griechischen Christen geblieben. Im Jahre 1456 wurde sie sogar Sitz dersorthodoxen Patriarchats, nachdem der Patriarch Gennadios die Apostelkirche aufgegeben hat. Sultan Mehmet und Patriarch Gennadios trafen hier zusammen, um Fragen der Religion und Politik zu besprechen. Bis 1568 war hier Sitz der des orthodoxen Oberhirten; fünf Jahre später hat Sultan Murad der Dritte, die Kirche in eine Moschee umwandeln lassen. Er nannte sie als Fethiye Camii (Moschee des Sieges, der Eroberung) zur Erinnerung an die von ihm geleitete Eroberung Georgiens und Aserbaidschans.

Die Seitenkapelle (Parekklesion) der ehemaligen Pammakaristos-Klosterkirche besitzt nach der Hagia Sophia und der Chora-Kirche die meisten Mosaiken in Istanbul und ist seit 1949 ein Museum. Während das Hauptgebäude weiterhin als Moschee genutzt wird, ist das Parekklesion ist ein Museum.

Koordinaten: 41° 1′ 45″ N, 28° 56′ 47″ O

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