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Pekinel Schwester

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Pekinel Schwester – Klavierduo

Die in der Türkei geborenen Zwillingsschwestern Güher und Süher Pekinel gelten international als Klavierduo von außergewöhnlicher Meisterschaft und beeindruckender Ausdruckskraft. Sowohl ihre Auftritte bei Klavierabenden als auch die Konzerte mit führenden Orchestern belegen ihre überragende Musikalität, ihre ausgezeichnete Klavierkunst und die Homogenität ihres Interpretationsstils. Anspruchsvoll in ihrer musikalischen Programmauswahl, spielen die beiden Schwestern selten Transkriptionen, sondern bevorzugen es, das bestehende Repertoire in seiner ganzen Tiefe von Bach über Mozart bis hin zu Boulez zu erforschen.

1984 wurden sie von Herbert von Karajan entdeckt und zu den Salzburger Festspielen eingeladen, zu denen sie in den folgenden Jahren häufig zurückkehrten. Sie sind u.a. mit so berühmten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, New York Philharmonic, Israel Philharmonic, Royal Philharmonic London, Tokyo Philharmonic , dem Concertgebouw Orkest Amsterdam und dem Orchestra de RAI Milano aufgetreten. Ausgedehntes Recital Tourneen führten Güher und Süher Pekinel in die Musikzentren Europas, der USA und nach Japan.

In der Saison 2000/2001 gab es zwei CD-Veröffentlichungen. Mit Sir Neville Marriner und dem Londoner Philharmonia Orchestra haben sie die Konzerte für zwei Klaviere von Mozart, Mendelssohn und Bruch für Chandos aufgenommen. Als Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Jazz-Musiker Jacques Loussier erscheinen Jazz-Bearbeitungen der Bach Konzerte für zwei und drei Klaviere bei Teldec. Die Veröffentlichung einer dritten CD mit einem Recital-Programm mit Werken von Brahms und Saint-Saens steht unmittelbar bevor. Die Pekinels traten wiederholt in Rundfunk- und Fernsehsendungen auf. Zwei 60-minütige Filme, eine Koproduktion des deutschen und französischen Fernsehens ARD-ARTE dokumentieren ihren musikalischen Lebensweg.

Höhepunkte der Saison 2000/2001 waren u.a. Auftritte bei den Salzburger Festspielen, Konzerte mit dem Dirigenten Zubin Mehta bei der Millenniums-Gala der Bayerischen Staatsoper, Benefizkonzerte zugunsten der Erdbebenopfer in der Türkei in München, sowie beim Eröffnungskonzert der Wiener Festwochen mit den Wiener Philharmonikern, das vom österreichischen Fernsehen ORF weltweit live in 23 Länder übertragen wurde. Darüber hinaus waren Konzerte mit den Dresdner Philharmonikern, dem Gulbenkian Orchester Lissabon, Orchester der Alten Oper Frankfurt mit Michel Plasson, Gala- Konzerte in Luzern mit der Württembergischen Philharmonie und in Monte Carlo mit dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo unter Marek Janowski zur Eröffnung des neuen Konzertsaales. Weitere Konzerte gaben sie beim Millenium Arts Festival in Hong Kong, in Berlin, Hamburg, Kiel, Hannover, Zürich, Stuttgart, Istanbul und Genua.

In den letzten beiden Saisons fanden weitere Konzerte mit dem Jacques Loussier Trio statt. Ihr gemeinsames Konzert bei den Schwetzinger Festspielen 2001 wurde vom SWR Radio und Fernsehen live aufgenommen. Weitere Auftritte beinhalteten u.a. Konzerte mit den Wiener Symphonikern, dem Orchestre National de Toulouse, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, Züricher Kammerorchester und dem Philharmonischen Orchester Braunschweig, als auch Recitals in Amsterdam, Basel, Bologna, Torino, Rom, Kopenhagen, Oslo und Paris. Im nächsten Jahr stehen u.a. Konzerte mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen an.

Die Pekinels gaben ihr erstes Konzert mit 6 Jahren. 3 Jahre später folgte ihr Orchesterdebüt mit dem Staatlichen Philharmonischen Orchester Ankara. Nach dem Besuch des Conservatoires in Paris und der Frankfurter Musikhochschule wobei sie an der Goethe Universität Psychologie und Philosophie studierten, wurden sie von Rudolf Serkin eingeladen, ihr Studium am Curtis Institute of Music in Philadelphia fortzusetzen. Nach weiteren Studien bei Claudio Arrau und Leon Fleisher schlossen sie ihre musikalische Ausbildung 1978 an der Juilliard School of Music ab.

© Ahmet Aybar 2012

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